Posts Tagged ‘Kunst’

Ich schnitz mir nen Obstsalat – 10 unglaublich gesunde Fruchtskulpturen

Obst-schnitzen-Eule

Mein Hausarzt ist eigentlich ein guter Mensch, mit dem ich sogar schon auf einer Karnevalsfeier bei ein paar Bierchen auf meine hervorragenden Leberwerte angestoßen habe. Mein letzter Arztbesuch hinterließ allerdings einen seltsamen Beigeschmack, und zwar keinen nach einem Bic Mac, sondern nach Obst und Vollkornbrot, denn meine Blutwerte geben Anlass dazu, mich künftig gesünder zu ernähren.

Mehr Gemüse, mehr Ballaststoffe und weniger Fleisch, nicht einmal ein frittiertes Snickers darf ich mir mehr leisten. Die Tasse warme Butter zum Frühstück ist Vergangenheit und die abendliche Schale Currywurst-Chips weicht schon heute einem Obstteller. Auf Dauer funktioniert das Projekt “Schmaler Blogger” aber nur, wenn man mir die vitaminreiche Kost schmackhaft macht. Zehn fantastische Fruchtskulpturen zeigen im Folgenden, wie ein Obstteller in meinen Augen auszusehen hat, damit das Ganze funktioniert.

Obst-schnitzen-Löwe

Obst-schnitzen-Schildkröte

ZEIG MIR MEHR OBST!

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Alles Plastik: Frisuren aus Legosteinen

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Jeden Morgen wenn mich der Wecker schlaftrunken aus dem Frottee-Bett prügelt und ich ins Bad wanke, stelle ich mir die selbe Frage: Wie ist es heute um mein Haupthaar bestimmt? Dabei wünschte ich manchmal, ich hätte meine alten LEGO-Steine noch.

Nicht, dass ich meinen Schopf vor dem Spiegel dann nach grauen Haaren durchforste oder mich über meine enormen Geheimratsecken ärgere, aber seit mir in einem Gänseblümchentraum Pflanzen aus dem Kopf wuchsen, habe ich ein kompliziertes Verhältnis zu meinen Haaren.

Ein Bad Hair Day wäre in meinem Fall ein echtes Horrorszenario, das sich durch wilde Blumenlöckchen und vielleicht sogar Unkraut auf meinem Kopf äußern würde. Ein Unheil, vor dem sich schon blond gelockte Lustknaben im alten Griechenland gefürchtet haben müssen.

Auf der sicheren Seite wäre ich allerdings, wenn ich mein Haupt kahl rasieren und nach den folgenden Vorbildern mit Legosteinen garnieren würde. Ein prächtige Sache, die sich Elroy Klee, ein niederländischer Designer, da ausgedacht hat. Je nach Tagesstimmung ließe sich ganz einfach die passende Plastikfrisur aufsetzen. Sogar der Gang zum Friseur wäre überflüssig und damit auch der Standard-Satz: “Machen se mal was freches…”

Eine freche blonde Strähne, einen ordentlich auf Süden gezogenen Scheitel  oder die leuchtende Karnevalsfrisur dank Lego-Technik – das alles gäbe es dann bei Toys “R” Us.

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Mettbrötchen und andere Kunstobjekte

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Kunst ist ja so eine Sache. Manchmal ist ein rotes Viereck auf einem weißen Zettel eine ganze Menge wert, und man weiß nicht so genau, warum eigentlich. Zum Beispiel in Frankfurt, im Museum für Moderne Kunst, da sitzt eine ganzes Vermögen in unglaublich vielen roten Vierecken. Und die bemühte Kunststudentin, die einen durch die Hallen führt, wird nicht müde zu erklären, dass hinter diesen Vierecken eine verblüffende philanthropische Weltanschauung steckt. Gut, man hat zwar keinen Schimmer, was Philanthropie überhaupt ist, aber spätestens nach dem vierten roten Viereck findet man das alles ganz automatisch super.

Ein philanthropischer Kreis aus gekochten Nudeln? Total geil. Ein grünlicher Kotzfleck auf einem blauen Samtteppich? Gewagt, aber scheinbar Kunst. Und das Mettbrötchen, dass Leonardo da Vinci in einem Wutanfall an die Wand geworfen hat – unglaublich stark in der Ausdruckskraft, ein echter Künstler der Mann. Persönlich stehe ich aber mehr auf offensichtliche Kunst, die ein bisschen zugänglicher ist, als es saftige Mettbrötchen sind.

Drei ziemlich zugängliche Werke unterbezahlter, überbelichteter Künstler haben mich so fasziniert, dass ich sie direkt auf RainyBrain veröffentlichen muss. Schön auch, dass das Erste so gut zum Blogthema passt ;)

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Wunderbar, was aus Crayon-Stiften wird, wenn man sie mit einem Föhn erhitzt. Homer Simpson hat sich so einen ja mal ins Hirn geschoben.

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Scott Wade, ein künstlerischer Ami, hat seine ganz eigenen Vorstellungen davon, was sich mit schmutzigen Autoscheiben so alles anstellen lässt.

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Kunst aus Sand, wie man sie von den Stränden aus dem Spanienurlaub kennt – nur in Überdimenson. Fantastisch, oder?

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Youtube, Hitler und der nette Peter

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Wer Youtube.com seit seiner 1,3 Milliarden günstigen Übernahme durch Google verfolgt, weiß, dass das Video-Portal längst auf ein Kanal-System setzt, das Zuschauer weg von der One-Klick-Mentalität und hin zur Gebundenheit, dem Google-Prinzip, führen soll. YT-Onetimer, die ihre geistigen Ergüsse über die Startseite und durch sämtliche Kategorien verteilen, gibt es nicht mehr. Googles neues Youtube schafft Platz für internationale Dauerunterhalter – wie NicePeter.

Als Kategorie-Hopper bezeichnet man Youtuber, die in einem Bereich, wie Sport, Unterhaltung oder Bildung, ein Video hochladen und dort genügend Klicks erhascht haben, um auf der Startseite zu erscheinen – und dann in die nächste Kategorie wechseln, um gleiches zu erreichen. Ende vom Lied: Der Nutzer besucht Youtube, sieht ein und dieselbe Visage über die komplette Website gepflastert und schaut ein geisteswissenschaftliches Schmink-Tutorial in der Kategorie Sport.

Google aber kennt seine Pappenheimer und macht endlich Schluss damit. Gefördert werden international nur noch Newcomer mit Potenzial und Dauerbrenner, die sich als Youtube-Partner renommiert – und bezahlt – gemacht haben.

Einer der Top-Akteuere auf der geformten Google-Bühne ist ein alter bekannter, “Nice Peter”, der sich jenseits der seichten US#1 Unterhaltung von RayWilliamJohnson so sehr in mein verregnetes Hirn gebrannt hat, dass ich seinen verdienten Dauerunterhalter-Status durch zwei seiner kreativsten Werke hier noch einmal promoten möchte. Wer mehr von Nice Peter möchte, schaut unbedingt auf seinem Youtube-Channel vorbei.

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Herr, lass Genetik regnen! – Generationen in Photoshop verschmolzen

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Irgendwann, so zwischen dem 13. und 18. Lebensjahr, fragt man sich, wie die erste große Liebe eigentlich in 30 Jahren aussehen mag. Einer, der sich einmal genauer mit diesem Gedanken befasste, ist Ulric Collette, ein französischer Künstler, der generationsübergreifende Photoshop-Werke seiner Familie schuf.

Selbstverständlich bleiben wir unserer ersten Liebe bis ans Lebensende treu. “Forever Love” – genauso, wie wir es mit unserem ersten Pelikan-Füller damals in den Schultisch gemeißelt haben. Zu diesem Zeitpunkt wussten wir allerdings noch nicht, dass die Zeit aus unserer Liebe schon bald einen schrulligen Körper formt, und auch noch nicht, dass das letztendlich keine Rolle spielt.

Fünf zeitlose Bilder warnen trotzdem davor, womit von Zeit zu Zeit rechnen ist, wenn Töchter ihren Müttern, Söhne ihren Vätern und Enkel ihren Großeltern immer ähnlicher werden. Wer mehr sehen möchte, schaut auf Ulric Collettes Homepage vorbei.

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